
Viele Jahre habe ich die Analysen mit Services wie Google Analytics und weiteren Diensten bewerkstelligt und bin nun auf Mint gestoßen, einer kostenpflichtigen Analyse-Software, die es etwas macht. Plugin-Funktion und viele Details machen die Software interessant. Aber lohnen sich die 40$ 30$? Ich will es euch sagen.
Installieren lässt sich Mint wie WordPress auch. Hat man seine 30$ bezahlt, erhält man seine Lizenz, den Download der Software, lädt diese auf den Server und trägt Lizenz und seinen Namen ein. Nach Eintragung der Server-Daten findet man sich schon in seiner, noch jungfräulichen, Übersicht wieder.
Was bei Mint als erstes ins Auge sticht ist die Darstellung der Daten, die tatsächlich auf nur einer Seite abgehandelt wird. Dies wird für viele ein Kritikpunkt sein, denn so kann es auch häufig als unübersichtlich wahrgenommen werden, alle seine Zahlen auf einmal ins Gesicht gepeitscht zu bekommen. Aber so schlimm ist es nicht, denn die Reihenfolge der Einzelnen Felder kann beliebig geändert werden und die Felder auch einzeln deaktiviert werden, um so die Übersicht zu behalten.
Was mir als Design-Junkie sofort in die Augen sticht: “Skins”. In den Einstellungen lassen sich verschiedenen Skins für Mint aktivieren und auch nach-installieren. Die beiden vorinstallierten (hell und dunkel) Skins genügen aber vorerst super aus, denn zu viel Zeit wollen wir mit den Analysen dann doch nicht verbringen, nicht wahr? Also voll auf meiner Wellenlänge.
Ein weiser Mann sagte mir einmal:
Julius, etwas ist nicht perfekt, wenn du nicht mehr weißt was du noch hinzutun kannst, sondern wenn du nicht mehr weißt was du davon abnehmen könntest!
Dieses Zitat kam mir in den Kopf, als ich das erste mal mit Mint gearbeitet habe, denn es ist ein etwas Herangehen an das Einrichten seines Mint-Workspaces, als es vielleicht bei Google Analytics ist. Das erste Betrachten lässt Ansichten wie “Meist-verwendete Betriebssysteme” wie bei Google Analytics und Co. vermissen aber das heißt nicht, dass man ohne da steht! Auf der Internetseite lassen sich hunderte verschiedener Info-Darstellungen herunterladen und nach-installieren. Im Falle ich also in geraumer Zeit Interesse an den Betriebssystemen meiner User bekomme, installiere ich das so genannte “Pepper” (Begriff für Plugins, kreativ!) einfach nach und bekomme es angezeigt.
Meine erster Griff in die Plugin-Kiste ging in Richtung der iPhone-Anpassung, dass Mint iPhone-ready macht und mir auch unterwegs einen angenehmen Blick auf meiner Benutzer-Daten gibt. Spielerei, gebe ich zu aber jetzt kommt etwas wirklich praktisches: Feedleser-Zahlen! Ohne mein Mint zu verlassen bekomme ich zusätzlich in meiner Übersicht nun auch meine Leser angezeigt. Solche und weitere Plugins finden sich in der “Peppermill” (Plugin-Archiv, kreativ!) und sorgen für entspanntes analysieren.
Der Unterschied zwischen Mint und anderen Analyse-Systemen besteht unter anderem auch im Detail. Es werden Widgets für Mac OS X und Vista mitgeliefert, um immer über seine User-Zahlen informiert zu sein und auch Feeds für seine letzten verlinkenden Internet-Seiten werden angeboten. Diese Integration ist etwas, was man sich bei Services wie Google Analytics und anderen Angeboten wirklich wünscht. Ebenso das Design sorgt für gute Laune, was natürlich wie immer Geschmackssache ist.
Im Resume gesprochen würde ich Mint als meine Software für die folgenden Jahre bezeichnen. Die Minze macht Spaß beim Analysieren und ist mit seiner Vielseitigkeit seinen Kontrahenten weit überlegen.
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Ein Kommentar für "Mint: Frische Website-Analyse"
`Sehr guter Artikel! Ich finde, dass “Mint” ziemlich interessant klingt, aber 40$ sind schon ein happiger Preis, wenn man bedenkt, dass man Google Analytics und Woopra z.B. umsonst bekommt. Dafür gefällt mir das Design sehr gut und auch die Kompatibilität mit dem iPhone ist gelungen.
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